Natürliche Lebensmittel zu essen und verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden mag auf den ersten Blick entmutigend erscheinen, und es kann leicht sein, Gründe zu finden, warum es schneller und bequemer ist, eine Fertigmahlzeit zu sich zu nehmen, als ein frisches Abendessen zu kochen. Aber es ist überraschend einfach, nur echte Lebensmittel zu sich zu nehmen, und es ist so viel gesünder und nahrhafter für euch!

 

Suzie zeigt euch, wie einfach es sein kann, verarbeitete Lebensmittel zu erkennen:
-Versucht euch beim Lebensmitteleinkauf an die Ladengrenzen zu halten – frisches Fleisch, Obst und Gemüse sind normalerweise am Rande des Geschäfts zu finden. Verarbeitete Lebensmittel sind für gewöhnlich in der Mitte des Ladens.
-Lest euch sorgfältig die Lebensmitteletiketten durch – die allgemeine Regel ist, dass wenn ihr eine Zutat nicht kennt, dann handelt es sich nicht um natürliches sondern verarbeitetet Essen.
-Einfache Regel – alles, was in der Zutatenliste auf „-ose“ endet, ist normalerweise ein Zeichen für Zucker, beispielsweise Saccharose, Dextrose, Glukose, Galactose.
-100% mit Gras gefüttertes Bio-Fleisch aus Freilandhaltung, wenn möglich – 3-5mal höhere Konzentration an konjugiertet Linolsäure (CLA) in dieser Art von Fleisch (CLA ist ein Antioxidant)!
-Bio wenn möglich – wenn ihr Lebensmittel esst ohne die Haut zu schälen oder die Haut sehr dünn ist (Äpfel, Beeren, Blattgemüse etc.), ist es besser, Bio zu kaufen, da die dünne Haut poröser ist und Pestizide absorbieren kann. Wenn vor dem Verzehr die Haut abgezogen wird (z.B. Banane), ist es sicher, nicht-Bio zu kaufen.
-Versucht nicht mit leerem Magen einkaufen zu gehen, denn Leute, die einkaufen, wenn sie hungrig sind, tendieren dazu eher mehr Geld auszugeben und ungesunde Nahrungsmittel einzukaufen, da diese als schnellere und bequemere Option angesehen werden.
-Schreibt euch wöchentlich einen Essensplan auf – macht euch Notizen zu den bereits vorhandenen Zutaten und setzt die fehlenden auf die Einkaufsliste.
-Die durchschnittliche Familie verschwendet ungefähr 70€ an Lebensmitteln im Monat. Haltet euch an den von euch erstellten Essensplan, damit ihr nur einkauft, was ihr tatsächlich essen werdet. Friert ungenutzte Lebensmittel ein.
-Variiert mit dem Gemüse, das ihr esst, um von den verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen jedes Gemüses zu profitieren.
– Esst Nahrungsmittel, die so nah wie möglich an ihrer natürlichen Form sind.
-Vermeidet vor allem alles Weiße – Brot, Nudeln, Reis usw.
-Versucht euch euren Teller als 50% Gemüse, 30% Protein, 10% gute Fette wie Avocado, 5% Obst und 5% Nüsse und Samen vorzustellen.
-Durchschaut alle Orte, an denen ihr Lebensmittel aufbewahrt einschließlich Kühlschrank, Gefrierschrank, Schreibtisch bei der Arbeit und die Sporttasche. Befreit euch von allen Lebensmitteln, die nicht als richtiges Essen gelten (alles Verarbeitete) – verschenkt sie, spendet sie oder gebt es euren Freunden, aber bewahrt es nicht zu Hause auf. Kekse im Schrank werden zu einer Versuchung. Wenn ihr neue Essgewohnheiten entwickelt, entfernt jede Ablenkung.
-Kocht zu Hause – so wisst ihr genau, welche Zutaten drin stecken.


Wir hoffen, das hilft euch weiter!